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Chytrá energie

Nach dem Senat hat nun das französische Parlament einer unterirdischen Deponie für Atommüll im lothringischen Bure zugestimmt. Gegner sprechen von einem „unterirdischen Tschernobyl“. Jetzt ist Frankreichs Regierung am Zug.

Das französische Parlament hat den Bau eines nuklearen Endlagers in Lothringen rund 150 Kilometer südwestlich von Saarbrücken genehmigt. Am Montag sprach sich eine Mehrheit der Abgeordneten für ein unterirdisches Lager nahe dem Dorf Bure im Département Meuse aus, nachdem zuvor schon der Senat zugestimmt hatte.

Es wird noch Jahre dauern, bis das Projekt realisiert wird – wenn es überhaupt dazu kommt. Doch mit der Zustimmung der Parlamentarier ist eine wichtige Etappe erreicht. Es liegt nun an der Regierung, den Bau in Auftrag zu geben.

Das Projekt ist seit vielen Jahren höchst umstritten – nicht nur Atomgegner sind dagegen, sondern auch ein erheblicher Teil der lokalen Bevölkerung. Zudem kommen kritische Stimmen aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Die französische Regierung hat versprochen, erst eine öffentliche Anhörung vorzunehmen, bevor sie zur Tat schreiten wolle.

Grünes Licht könnte sie im Jahr 2025 geben. Dann soll das Projekt für fünf Jahre in einer Pilotphase getestet werden. Die ersten Abfälle würden nicht vor dem Jahr 2030 dort gelagert werden, versuchte der sozialistische Berichterstatter im Parlament, Christophe Bouillon, die Gegner zu beruhigen.

Doch das misslang dem Franzosen, der gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der nationalen Behörde für nuklearen Abfall (Andra) ist. Die grüne Abgeordnete Michéle Bonneton sprach von einem „unterirdischen Tschernobyl“. Ihre Parteikollegin Cécile Duflot warnte davor, 80000 Kubikmeter nuklearen Abfalls für Millionen von Jahren im Boden zu vergraben.

Allein der Transport würde ein Jahrhundert lang wöchentlich zwei Züge von der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague, wo heute viel Muklearmúll zwischengelagert wird, nach Bure erfordern. Mit Kosten von 41 Milliarden Euro sei das Projekt auch ökonomisch nicht zu vertreten, so die Gegner.

Die Atomgegner haben neue Proteste angekündigt. Sie bemängelten, dass die Debatte in der Nationalversammlung von den Abgeordneten nur spärlich besucht war. Die Umweltministerin Ségolène Royale zog es vor, mit der französischen Fußball-Nationalmannschaft zu Mittag zu essen und sich mit „Selfies“ ablichten zu lassen, hieß es bitter.

Pavel 18.07. 2016

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