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Chytrá energie

Organisationen der Atomgegner in Oberösterreich lehnen die Berufung des bisherigen oberösterreichischen Beauftragten für grenznahe Atomanlagen Radko Pavlovec auf der Funktion ab. Seit dem neuen Jahr ist er nur mehr Berater für diese Problematik. Die Atomgegner kritisieren den Landesumweltrat Rudi Anschober, dass er auf diese Art und Weise politisch nicht passende Antiatom-Aktivitäten unterdrücken. Das schrieb heute die APA-Agentur. „Anschober hat offensichtlich ein großes Problem mit unabhängigen und weisungsfreien Persönlichkeiten,“ erklärte Elvira Pöschko von der Organisation Antiatom-Szene. Sie beschuldigten der Vertreter der Grünepartei, dass er anderen politischen Kräften zeigt, wie politisch unpassende Antiatom-Aktivitäten zu unterdrücken.

Er hat offensichtlich auch kein Problem damit, Macht und Kontrolle vor die Verhinderung von AKWs zu stellen,“ ergänzte sie. Zusammen mit Peter Rosenauer von der Vereinigung Resistance for Peace einigten sie sich darauf, dass Anschober seine Machtgelüste hinten anstellen und sich für Rahmenbedingungen sorgen soll, damit Pavlovec seine Tätigkeit als Antiatom-Beauftragter ungehindert fortsetzen kann.

Pavlovec ist in der Tschechoslowakei geboren und ist ein österreichischer Bürger. Er arbeitete als Antitom-Beauftragter seit dem Jahr 1998. Er richtete sich vor allem auf Koordination der Proteste gegen das tschechische Atomkraftwerk Temelin. Seit Anfang dieses Jahres hat er jedoch nur mehr eine Position als Berater in der Antiatom-Problematik, was unter anderem bedeutet, dass er das Bundesland nicht mehr bei Bilateralgesprächen vertritt. Diese Vorgangsweise schlug Pavlovec laut der APA-Agentur selber vor, als es nicht zum Konsens über die Zukunft der Antiatom-Politik kam.

Diese Lösung soll ein halbes Jahr gelten, das heißt bis Ende Juni. Pavlovec deutete an, dass er bereit ist, mit seiner Arbeit fortzusetzen, er verlangt jedoch, dass er langjährige inhaltliche und finanzielle Pläne schaffen und selbstständig mit der Öffentlichkheit arbeiten kann. Anschober deutete an, dass er die Funktion des Antiatom-Beauftragten neu besetzen will.

Pavlovec versteckte in den vergangenen Tagen nicht eine Enttäuschung von dem angeblichen Abtritt Österreichs von der Antiatom-Politik, mindestens in der bisherigen Form. „Die Antiatom-Politik ist zu Ende,“ sagte die APA-Agentur. Angeblich wurde sie vor allem auf der Bundesebene „völlig demontiert“. Als er bei den Bilateralverhandlungen zum Beispiel die Sicherheitsmängel der Atomkraftwerke kritisierte, wurde er durch die Leitung der österreichischen Delegation unterbrochen und seine Erklärung als „Meinung einer Einzelperson“ bezeichnet. Er machte auch darauf aufmerksam, dass die ehemaligen Kanzler Schüssel und Gunsenbauer nach dem Abtritt aus den Funktionen bei Firmen arbeiten, die am Atomprogramm teilnehmen. Er versteckte auch nicht, dass er auch bei manchen Antiatom-Aktivisten nicht beliebt ist, da er laut ihnen im Gegenteil zu wenig radikal ist.

Anschober hat vor kurzem über Pavlovec gesagt: „Pavlovec ist ein guter Experte, aber ein individualistischer Kämpfer, kein Teamspieler,“ ergänzte er. Er deutete an, dass Pavlovec nach wie vor als Berater und Koordinator weiter wirken wird, weil Oberösterreich ohne Rücksicht auf die Dämpfung der Antiatom-Politik auf der ganzstaatlichen Ebene mit der Antiatom-Politik fortgesetzt wird.

Quelle: CTK

Pavel 27.01. 2011

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