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stav temelina 1.blok Prvni blok Temelina je v provozu na plnem vykonu stav temelina 2.blok Druhy blok Temelina je v provozu na plnem vykonu


Chytrá energie

LINZ/BRÜSSEL. Die oberösterreichische Politik kämpft weiter auf allen Linien gegen die Atomenergie. Geplant sind entsprechende Vorstöße im Inland, in Tschechien und auf EU-Ebene in Brüssel.

Das ist das Ergebnis eines Anti-Atom-Gipfels am Mittwoch in Linz, an dem Vertreter aller Landtagsparteien sowie der Atomgegner-Initiativen teilnahmen.

In der anschließend von Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne) organisierten Pressekonferenz betonten er und Repräsentanten der drei weiteren Landtagsparteien ÖVP, SPÖ, FPÖ die politische Einigkeit in ihrer “vehementen” Ablehnung der Atomenergie.

Zuletzt habe man sich auf den wirtschaftlichen Hebel konzentriert: Der angepeilte Ausbau des Kraftwerkes Temelin in Tschechien um zwei Blöcke sei wirtschaftlich nicht darstellbar. Die Regierung in Prag vertrete neuerdings die Linie, dass sie die Erweiterung unterstütze, wenn sie für das Land günstig sei. Eine Studie zeige aber, dass für das Vorhaben Subventionen in Milliardenhöhe notwendig seien, und der Strompreis für die Abnehmer um zehn bis 15 Prozent steigen werde. Tschechien exportiere mehr Strom als Temelin derzeit produziere. Bei einer entsprechenden Effizienzsteigerung beim Stromverbrauch komme man mit den augenblicklichen Kapazitäten bis 2040 aus.

Bekämpfen will Oberösterreich auch den Contract for Difference (CfD) für den Ausbau des britischen Atomkraftwerkes Hinkley Point: Der Staat zahlt die Differenz zwischen dem Erzeugerpreis und jenem an der Strombörse indexgesichert und 35 Jahre lang. Dieser “Atomsubvention” müsse die EU noch zustimmen. Oberösterreich habe bereits eine negative Stellungnahme abgegeben, eine österreichische sei ihm zugesagt, berichtete Anschober. Auch die heimischen Energieerzeuger, die in erneuerbare Quellen investieren, sollten sich aus Wettbewerbsgründen dagegen aussprechen. Sollte sie dennoch erlaubt werden, könnte das auch die Finanzierung des Ausbaues von Temelin ermöglichen.

Deshalb will Anschober erreichen, dass die österreichischen Vertreter dies auch zum Thema beim EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs kommende Woche in Brüssel machen. Auch eine Nichtigkeitsklage sollen sie in Aussicht stellen, wenn das Anliegen durchgehen sollte. Wichtig sei auch, dass der Gipfel nicht nur verbindliche Klimaziele für die Mitgliedsstaaten bringt, sondern auch den verbindlichen Ausbau von erneuerbaren Energiequellen. Ansonsten könnte der Ausbau der Atomkraft als Weg zur CO2-Reduktion propagiert werden, warnte Anschober.
Quelle: Nachrichten.at

Pavel 14.03. 2014

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