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Chytrá energie

Mehrere Millionen Kronen können im Jahre 2012 die Gemeinden Blatno und Lubenec im Bezirk Podborany bekommen, wenn sie den Untersuchungsarbeiten für die Erstellung eines Tieflagers für den radioaktiven Abfall zustimmen werden. Das Geld hat nämlich die Verwaltung der Lagerstätten für radioaktive Abfälle (SURAO) schon vorbereitet.

Die Gemeindevertreter von Blatno und Lubenec stimmen aber der Untersuchung nicht zu. „Wir wären nicht dagegen, wir müssen aber eine Garantie haben, dass die Zustimmung mit den Untersuchungen nicht automatisch eine Zustimmung mit dem Endlager bedeutet,“ betonte der Bürgermeister von Lubenec Bohumil Peterka.

„Die Bedingungen bleiben immer gleich. Also die Untersuchungen müssen in allen Lokalitäten durchgeführt werden,“ erwähnte die nächste Bedingung der Bürgermeister von Blatno Vaclav Benes. Die Untersuchungen können in sieben ausgewählten Lokalitäten in Tschechien verlaufen. Alle betroffenen Gemeinden lehnen aber das Endlager ab und stimmen meistens nicht einmal den Untersuchungen zu. Sie fürchten vor der Sicherheit der Endlagerung. SURAO druckt dabei die Zeit. Die Behörde soll bis zum Jahr 2015 zwei besten Lokalitäten auswählen.

SURAO will die Gemeinden zur Zustimmung mit den Untersuchungen mindestens mit finanziellen Kompensationen bewegen. Die sind ein Bestandteil des Budgets für das kommende Jahr. „Das durch den Staat genehmigte Budget von SURAO für das nächste Jahr rechnet wirklich mit den Beiträgen für die Gemeinden in den Lokalitäten, wo die Untersuchungsarbeiten eingeleitet werden,“ bestätigte Jan Prachar, der mit der Leitung von SURAO beauftragt ist. Die Lokalität, wo das Endlager endgültig entstehen wird, soll von SURAO 3 Millionen jährlich bekommen.

Was wird passieren, wenn keine der Lokalitäten den Untersuchungen zustimmen wird? „Das ist eben die Frage. Bis jetzt wurde behauptet, dass wenn es zu keinem Konsens kommt, die ganze Sache fallen wird. Über eine Enteignung wurde es nicht gesprochen. Die Frage ist aber, ob sich der Druck auf die Gemeinden jetzt nicht erhöhen wird,“ sagte Peterka. Für die Energiewirtschaft sind die Atomkraftwerke wichtig. Und der radioaktive Abfall muss irgendwo gelagert werden. Jetzt liegt er in den Zwischenlagern.

Pavel 01.12. 2011

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