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Chytrá energie

Der Betreiber des Atomkraftwerkes Fukushima ließ 30 Journalisten ein – Japanischer Minister: die Situation verbessert sich.

Vertreter der Medien bekamen am Samstag die Möglichkeit, zum ersten Mal in das Innere des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima zu gehen, das im März dieses Jahres durch eine Tsunami – Welle betroffen wurde, die das Kühlsystem der Atomreaktoren beschädigt hat.

Die Betreiberfirma Tepco wollte mit diesem Schritt der Welt zeigen, dass die Lösung der Probleme absehbar ist, informierte das Fernsehen NHK. Ca. 30 Journalisten, davon 4 von ausländischen Medien, in den Schutzanzügen konnten aus dem Bus sehen, welche Schäden die Tsunami – Welle angetan hat. Sie wurden durch den japanischen Umweltminister Gosi Hosono begleitet. „Ich bin hier zum vierten Mal und jedes Mal habe ich das Gefühl, dass sich die Situation verbessert,“ sagte er.

Masao Josida, der Chef – Manager des Kraftwerkes versicherte die Journalisten, dass seine Leute die Reaktoren unter Kontrolle haben. „Je nach den Angaben, die uns zur Verfügung stehen, haben wir keine Zweifel daran, dass die Reaktoren stabilisiert wurden.“ Gleichzeitig bestätigte er, dass es minimal 30 Jahre dauern wird, bis die Schäden definitiv beseitigt werden.

„In den ersten Tagen nach dem 11.März habe ich mir mehreres Male gedacht, dass ich sterben könnte,“ gab Josida zu. Die Situation bleibt laut ihm aber so ernst, dass es nicht möglich ist, notwendige Arbeiten zu machen,“ sagte er nach der Besichtigung in der Zentrale, die gegen das Erdbeben gesichert ist, was das einzige Gebäude ist, das die Journalisten betreten durften.

Als der Bus mit den Journalisten vor den Reaktor Nr. 3 kam, gab ein Dosimeter einen Ton aus. Das Messgerät zeigte 1 Milisievert pro Stunde, wobei der Grenzwert für die Evakuation der Bewohner 20 Milisievert pro Jahr macht.

In den Räumlichkeiten des Atomkraftwerkes arbeiten laut Josida ca. 3.200 Leute, am Wochenende ca. die Hälfte. Vier Reaktoren weisen Beschädigung diverses Umfanges auf, Reaktor Nr. 3 ist praktisch vernichtet. Die Journalisten sahen im Areal das Bild der Vernichtung: umgekippte Lastwagen, zerfallene Gebäude und Trümmerhaufen.

Pavel 14.11. 2011

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