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stav temelina 1.blok Prvni blok temelina je v provozu na plny vykon stav temelina 2.blok Druhy blok temelina je v provozu na plny vykon


Chytrá energie

Das Staatsamt für Kernsicherheit entdeckte über das Gebiet der Tschechischen Republik Spurenkonzentrationen des radioaktiven Jods. Obwohl die gemessenen Dosen laut den Fachleuten die Menschengesundheit nicht gefährden können, erweckte die Nachricht sofort die Aufmerksamkeit auf der ganzen Welt. Die Internationale Agentur für Atomenergie (IAEA) reihte sie sogar gestern auf ihrer Webseite auf den ersten Platz zu den Aktualitäten vor die Probleme mit der Liquidation der Havarie in Fukushima ein.

Der Grund solch einer Aufmerksamkeit? Die Spuren des radioaktiven Jods wurden nämlich nicht nur über Tschechien festgestellt, aber auch in weiteren europäischen Ländern. Die Tschechen informierten aber über die Ergebnisse der Messungen als die ersten. Die Frage bleibt aber, von wo das radioaktive Jod stammt.

„Fast auf 100% kann ich ausschließen, dass sich die Quelle dieser Kontamination in der Tschechischen Republik befinden würde und dass es ein Atomkraftwerk bei uns wäre,“ sagte die Chefin des Staatsamtes für Kernsicherheit Dana Drabova. Wenn es sich um einen Austritt aus einem Atomkraftwerk handeln würde, müssten nämlich in der Luft auch weitere radioaktiven Stoffe festgestellt werden, zum Beispiel Caesium. Und das ist nicht passiert.

Tschechische Fachleute merkten das Vorkommen des Jods 131 in den letzten zwei Wochen, am Montag informierten sie davon die Internationale Agentur für Atomenergie. Die Agentur leitete eigene Überprüfung ein und bestätigte gestern, dass die erhöhte Radioaktivität auch in anderen europäischen Ländern festgestellt wurde.

Wo die Quelle der Strahlung ist, hat bis jetzt niemand festgestellt, es wird aber davon spekuliert, dass das radioaktive Jod aus dem Medizinbereich stammen könnte, eventuell aus einem Betrieb, wo Stoffe für die Radiodiagnostik erzeugt werden.

Pavel 14.11. 2011

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