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Chytrá energie


Fast acht Monate nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima muss Japan nach wie vor mit der erhöhten Radioaktivität leben.

Die Gemeinde Iitate befindet sich ca. 39 km vom beschädigten Atomkraftwerk, das am 11.März dieses Jahres durch die Tsunami – Welle betroffen wurde. Mein Dosimeter zeigt in der Gemeinde das Achtfache des Normalwertes. Die Ebene der Radioaktivität ist auf den bergen so hoch, dass die Bewohner des Dorfes sich nicht trauen, dorthin zu gehen. Die Gemeinde hatte Pech, dass sie kurz nach der Katastrophe im Kraftwerke der Wind betroffen hat, der radioaktive Partikel inkl. Plutonium brachte. Schon zwei Wochen nach der Katastrophe hat die Internationale Agentur für Atomenergie (IAEA) empfohlen, die Gemeinde zu evakuieren, weil die Werte der Radioaktivität internationale Normen überschritten haben. Erst 6 Wochen nach der Katastrophe forderte die Regierung 6.000 Leute der Gemeinde auf, dass sie sie bis 30 Tagen verlassen. Anfang August blieben in der Gemeinde ca. 120 vor allem ältere Leute, die nicht weggehen wollten.

Die Erfahrung aus Iitate zeigt, dass die Regierung das Problem am Anfang unterschätzt hat. Obwohl die Bewohner der Gemeinde auf einem Grundstück die 5cm dicke Schicht des Boden beseitigt haben, radioaktive Partikel blast dorthin der Wind aus den Spitzen der Bäume in der Umgebung weiter.

„Wenn wir sie nicht fällen, wird die Gefahr der Kontaminierung fortsetzen,“ sagt Sohej Sato, Bürgermeister der Gemeinde. „Und bis jetzt hat uns niemand gesagt, wohin der beseitigte Boder transportiert wird,“ sagte er.

Schon Ende September hob die japanische Regierung die Verwarnung auf, dass die restlichen Bewohner der Städte und Gemeinden im Umkreis von 20 – 30 km vom AKW Fukushima immer bereit sein sollen, ihre Häuser sofort zu verlassen. Die Regierung wollte den Leuten zeigen, dass sie die Situation in den beschädigten Reaktoren unter Kontrolle hat.

Die Radioaktivität hat nicht nur Bäume und private Grundstücke betroffen, aber auch Schulparks und Gebäude. Die wurden noch nicht dekontaminiert. Die Eltern der Kinder aus Iitake wollen deswegen ihre Kinder nicht nach Hause aus den Stellen zurücknehmen, wohin sie die Behörde evakuiert haben. „Den Ärzten vertraue ich jedes zweite Wort,“ bestätigt Mihori Takahasi. „Beide Kinder sollen dort bleiben, wo sie sind. Ich will nicht, dass sie hierher zurückkehren,“ sagte sie.

Iitake erinnert deswegen auf ein trauriges Märchendorf, wo nur müde und resignierte Erwachsene leben. „Es ist eine Verfluchung,“ gibt der Bürgermeister zu. „Die Gemeinde kann normal funktionieren, erst wenn die Kinder wieder zurück sind.“

„Aber auch wenn alle zurückkehren, haben wir noch nicht gewonnen. Wer wird die Lebensmittel von uns kaufen? Aus einem Ort nur 40 km vom beschädigten Atomkraftwerk?“ fürchtet der Bürgermeister.

Pavel 07.11. 2011

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