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Chytrá energie

30 Jahre in der Umgebung von Straz pod Ralskem

Weitere 40 Jahre soll dauern, bis der Staat das versuchte untere Wasser klären wird.

Die Regierung soll am Mittwoch davon entscheiden, ob er für die Sanierung des umfangreichen Gebietes bis zum Jahr 2042 mehr als 31 Milliarden Kronen zur Verfügung stellen wird. Der Staat hat dabei seit dem Jahr 1996, als die chemische Uran- Laugung gestoppt wurde, in die Beseitigung dieser alten ökologischen Belastung mehr als 16 Milliarden Kronen investiert.

„Die Sanierung soll aus einem speziellen Konto des Finanzministeriums bezahlt werden, auf das die Erlöse aus dem Verkauf des privatisierten Eigentums und aus der Staatsteilnahme an Geschäftsgesellschaften gehen, also aus den Dividenden,“ sagte dem Server Aktualne.cz Jiri Sochor von der Presseabteilung des Industrieministeriums.

Nach dem chemischen Uranabbau, bei dem unter anderem 4 Millionen Tonnen der Schwefelsäure in die Erde eingedruckt wurden, bleib verseuchtes unteres Wasser mit einer Fläche, die größer ist als der Stausee Slapy.

Die Verseuchung des unteren Wasser nach dem chemischen Uranabbau in der Umgebung von Straz pod Ralskem ist eine der größten ökologischen Belastungen im Land. Da sich um die Sanierung des Gebietes der Staatsbetrieb Diamo kümmert, wurde dieser Last nicht in den riesigen Öko-Tender nicht einbezogen, zu dessen Auswertung die Regierung in den kommenden Wochen kommen sollte.

Unter der Erde bleiben nach dem Uranabbau Tonnen Chemikalien, vor allem dann der Schwefelsäure. „Die Gesamtmenge der aufgelösten Stoffe ist 6,07 Millionen Tonnen,“ steht im Bericht für die Regierung, der dem Server Aktualne.cz zur Verfügung steht.

Das Industrieministerium macht darauf aufmerksam, dass ohne fortschreitende Sanierung die Gefahr der Verschmutzung von Wasserquellen in der Umgebung von Mimon und Doksy droht. Gefährdet sind auch Ökosysteme des Flusses Ploucnice. Im Regierungsbericht steht, dass ohne Beseitigung dieser alten ökologischen Belastung eine ganz unannehmbare Beeinflussung der wirtschaftlich wichtigen Reserven des unteren Wassers kommen wird.

Die NGOs nutzten den Bericht über die Auswirkungen des Uranabbaus auf die Natur im Gebiet Podjestedi dazu, dass sie den Plan des Industrieministers Martin Kocourek kritisieren, den Uranabbau zu erneuern. Kocourek möchte mit der Erneuerung des Uranabbaues die tschechischen Atomwirtschaft stärken.

„In Europa ist Tschechien das einzige Land, außer Rumänien, das den Uranabbau in einem so dich besiedelten Gebiet überlegt. Wir können nicht riskieren, dass wir statt den Trinkwasserreserven in unserem Gebiet einen kontaminierten See haben werden,“ sagte Josef Jadrny aus dem Verein Bezjaderna vysocina.

Edvard Sequens von der Vereinigung Calla sagte für die Koalition der ökologischen Vereinigungen, dass die Schäden, die durch den Uranabbau verursacht werden, nach lange Jahrzehnte beseitigt werden.

„Nicht einmal heute ist eine Technologie des Uranabbaues bekannt, die die Umwelt oder Gesundheit der Bewohner nicht gefährden würde. Deswegen halte ich die Pläne auf die Öffnung neuer Urangruben in Tschechien für irreführend,“ ergänzte Sequens.

Das Ministerium opponiert, dass der eventuelle neue Uranabbau in Tschechien umweltfreundlicher sein müsste als in der Vergangenheit.

Pavel 19.10. 2011

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