logo OIŽP

Občanská iniciativa pro ochranu životního prostředí o.s.

stav temelina 1.blok 1.blok JE Temelin pracuje na plny vykon stav temelina 2.blok 2.blok JE Temelín pracuje na plný výkon


Petice Chytrá energie

Großer Unmut bei Atomgegnern:

Österreichs Klage gegen die staatlichen Beihilfen von Großbritannien für das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C wurde gestern vom Gericht der Europäischen Union (EuG) — der ersten Instanz des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) — in Luxemburg abgewiesen. In der Urteilsbegründung beruft man sich auf den Euratom-Vertrag aus 1957, der immer wieder Grundlage für Genehmigungen von Staatshilfen für Atomkraftwerke in Europa ist. Großbritannien hatte den AKW-Betreibern einen garantierten Einspeisebedarf für 35 Jahre zugesagt. 2015 reichte die Bundesregierung gegen die Genehmigung durch die EU-Kommission Nichtigkeitsklage ein.

„Es ist das falsche Signal, wenn Subventionen für den Bau von Kernkraftwerken als unbedenklich eingestuft würden“, bedauert das österreichische Umweltministerium das Urteil in einer ersten Stellungnahme. „Diese Fehlentscheidung können wir nicht hinnehmen. Ich unterstütze die Bundesregierung voll und ganz, wenn sie dagegen in Berufung geht“, betont ÖVP-Europa-Abg. Lukas Mandl.

In eine ähnliche Kerbe schlägt der oö. Umwelt-Landesrat Rudi Anschober — er sieht im Euratom-Vertrag die „Wurzel des Problems“: „Dieses Fehlurteil ist ein enttäuschender Rückschlag, aber wir werden unser Engagement in Richtung europaweitem Atomausstieg konsequent fortsetzen.“ Gleichzeitig fordert Anschober die Bundesregierung auf, die Ratspräsidentschaft für die Einberufung einer Euratom- Reformkonferenz zu nützen. Greenpeace Österreich spricht in weiterer Folge von verwendeten britischen Steuergeldern von bis zu 108 Milliarden Euro: „Es kann nicht sein, dass Steuerzahler zur Kassa gebeten werden, um veraltete Hochrisiko-Technologien zu finanzieren, die sonst am Strommarkt nicht bestehen könnten.“

Patricia Lorenz, Anti-Atom-Sprecherin von Global 2000, sieht eine Zeitenwende im europäischen Raum: „In einem Europa, in dem 2019 nur noch 13 von 27 Mitgliedstaaten Atomreaktoren betreiben, von denen drei einen aufrechten Atomausstiegsbeschluss haben, kann Atomkraft kein gemeinsames Interesse sein.“

Jetzt prüft die österreichische Bundesregierung, ob sie gegen die EuG-Entscheidung Berufung einlegt. Dafür hat sie zwei Monate Zeit.

Pavel 20.07. 2018

Související příspěvky

  • No related posts found
Jaderny transport do JE Temelín

Proteste in Deutschl

Der umstrittene Atomtransport von Lingen in die Schweiz, der laut ...

15_09_14_12_20_je_temelin

Südafrika stoppt Pl

Südafrika will bis auf Weiteres keine russischen Atomkraftwerke kaufen. Russlands ...

Rudi

Oberösterreich gege

Oberösterreich  - Der Landesrat Rudi Anschober ruft zu Direktverhandlungen mit ...

Schweiz-AKWs

Kantonsschule: Schü

Für seine selbstständige längerfristige Arbeit wagte sich Kantonsschüler Max Slongo ...

Isar-Nemecko

Atomkraftwerke müss

Einige Kraftwerke reduzieren ihre Leistung, weil die Temperatur in den ...

jaderne bloky+znak

Ausbau der Atomkraft

Nicht nur in der Tschechischen Republik verzögern sich die Vorbereitungen ...

Fessenheim-Francie

Probleme beim franz

Die Inbetriebnahme des französischen Atommeilers Flamanville verzögert sich wegen Baumängeln. ...

Rudi

EuG bewilligt britis

Großer Unmut bei Atomgegnern: Österreichs Klage gegen die staatlichen Beihilfen von ...

Fessenheim-Francie

Abschaltung des AKW

Der französische Energieriese EdF wollte den alten Atommeiler Ende dieses ...

cattenom3

USA: Forscher rechne

Forscher der Carnegie Mellon University Pittsburgh erwarten langfristig einen Atomausstieg ...

Dron Greenpeace

Greenpeace steuert S

Aktion zeige einmal mehr die "extreme Verwundbarkeit von Gebäuden" Decines-Charpieu ...

Kinder-aus-Tschernobyl-in-Hannover

Kinder aus Tschernob

Rund 500 Jungen und Mädchen aus der Nähe von Tschernobyl ...

Endlager-Deutschland

Finnland: Weltweit e

Helsinki - In vielen Ländern wird ein stufenweiser Ausstieg aus ...

energetika

NEC Konferenz in Pra

OBERÖSTERREICH/PRAG. Atomabfall. Keiner will ihn, aber er wird weiter produziert. ...

Fessenheim-Francie

Frankreich: Abstellu

Im Atomkraftwerk Fessenheim soll ein seit knapp zwei Jahren abgeschalteter ...

Paks

Klage gegen AKW: Lux

LUXEMBURG. Vor zwei Wochen brachte Österreich seine Klage gegen den ...

radioaktive-fasser

Deutschland: die Sta

Hanau  - Die Stadt Hanau wehrt sich gegen die Lagerung ...

Rudi

Kampagne für Aussti

Ein Ausstieg aus der Atomenergie ist für Europa machbar und ...

jaderne palivo2

Defekte Brennstäbe

Brunsbüttel/Kiel (dpa/lno) - 13 defekte Brennstäbe aus dem Reaktorbetrieb des ...

Endlager-Deutschland

Deutschland: BN ford

Landshut - Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) sieht die ...

Asse-sklad

Deutschland fordert

Waldshut - Bei der Standortsuche eines Endlagers für Atommüll in ...

Paks

Österreich klagt ge

Umweltministerin Köstinger will gegen den Ausbau des ungarischen Atommeilers juristisch ...

Isar-Nemecko

Atommeiler in Gundre

Nach knapp 34 Jahren Laufzeit stellt Block B des Kernkraftwerks ...

radioaktive-fasser

Deutschland: Aufsehe

Berlin (dpa) - Der Chef der Aufsichtsbehörde für Atommüll-Lager hat ...

Endlager-Deutschland

Atommüll-Endlager i

Aufregung in Siek bei Hamburg: Die 2000-Einwohner Gemeinde könnte als ...

cernobyl_sarkofag_novy

Arbeit an Schutzhül

Die Abschlussarbeiten an der gewaltigen Schutzhülle über der Atomruine Tschernobyl ...

japonsko_vlajka

Atomkraftwerke gehen

Sind in Japans Atomkraftwerken auch fragliche Metalle von Kobe Steel ...

Japonsko-elektrarny-mapa

Sicherheitsgründe:

In Japan sollen zwei jahrzehntealte Atomreaktoren aus Sicherheitsgründen stillgelegt werden. ...

Kernkraftwerk Fukushima nach Bränden und Explosionen

Bergungsarbeiten in

In der Atomruine Fukushima verzögern sich die Arbeiten zur Bergung ...

Endlager-Deutschland

Deutsche zweifeln an

Gerade wurde die Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven ...

e-mail:
    Tel., Fax: +420 386 350 507
    E-mail: oizp@oizp.cz
    RSS 2.0
    BIU - Bürgerinitiative Umweltschutz
    OIŽP - Občanská iniciativa pro ochranu životního prostředí o.s.
    Nová 12
    370 01 České Budějovice, CZ